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Biographisches

Thomas Siener, Foto: Said Saifi Thomas Siener lebt als Konzertharfenist in Berlin. Seine Ausbildung in Klavier, Harfe und Violoncello absolvierte er an den Musikhochschulen Saarbrücken, Detmold und Stuttgart. Zuletzt studierte er Harfe, die zu seinem Hauptinstrument wurde, am Conservatoire "Hector Berlioz" in Paris als Stipendiat bei Brigitte Sylvestre, einer Meisterschülerin der berühmten französischen Harfenistin Lily Laskine.
Seine Karriere führte ihn zu verschiedenen europäischen Veranstaltungsorten. In Deutschland spielte er unter anderem am Konzerthaus Berlin und mit dem Deutschen Sinfonieorchester in der Berliner Philharmonie und gibt regelmäßig Konzerte im Berliner Dom, in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem Französischen Dom am Gendarmenmarkt.

Thomas Siener bereitet es große Freude, in seinen Konzertvorträgen die verschiedenen Künste (Musik, Sprache, Malerei) zu verbinden, um sich selbst und seine Zuhörer mit neuen Einsichten und Erkenntnissen zu bereichern. So hält er Bildvorträge über das geheimnisvolle Volk der Kelten oder über die Lagunenstadt Venedig, beschäftigt sich aber auch in zwei Programmen mit der Wirkung von Malerei oder liest professionell mit großer Begeisterung Tschechow vor, wie im vorliegenden Programm. Kabarettistische Programme wie „Tod und Teufel“ oder „Melancholie und Frohsinn“ mit Musik aus der Renaissance sind neu hinzugekommen

Thomas Sieners Motto durch welches er seine Programme mit Lebendigkeit füllen möchte: „Jeder Ton ist einmalig! Jeder Ton ist wie die Perle in einer wertvollen Perlenkette. Auf seine Weise etwas Besonderes und Einmaliges und nicht wiederholbar!“ Das ist zum Credo von Thomas Siener geworden. Durch diese einfache Erkenntnis wurde die Harfe zu seinem Instrument, weil sich hier jeder erzeugte Ton im Instrument selbst auf einmalige Weise ausbreiten kann. Dieses Phänomen machte man sich schon in der deutschen Romantik zunutze, indem man Äolsharfen ins Fenster oder auf Anhöhen stellte und durch den Wind geheimnisvoll erzeugten Klängen lauschte.

Spannende literarische Programme: „Amüsante Romantik", und „Der kleine Prinz", „Königreiche hinter dem Zaubervorhang": Irische Märchen mit keltischer Harfe erzählt und das sehr persönliche Programm: „Meine Gedichte – Meine Musik" bei welchem die Zuhörer durch Ziehen von Gedichtkarten den Ablauf des Programms bestimmen.

Ebenfalls im Programm: „Von Troubadouren und keltischen Barden" - Konzert für historische Harfen mit Blockflöten. Melodien aus verschiedenen Epochen und Ländern musiziert mit insgesamt 8 Instrumenten und Schlagwerk.

Außerdem neu auch Vorträge mit Bildpräsentation (mit und ohne Harfe):
- Die Kelten – Geheimnisvolle Welt der Feen und Druiden
- Venedig - Stadt voller Geheimnisse
begleitet mit Renaissanceharfe
- Rätsel in der Kunst - Warum lacht Mona Lisa? Kann man Kunst immer erkennen oder Unsichtbares sichtbar machen?

Interview mit Thomas Siener

Programmarchiv

wichtige
Auftritte

2021
Premiere: Mythen der Geschichte
2020
Bilderausstellung: Der Harfenkäfer Fridolin
2019
Premiere: Den Blick geschärft
2018
Tournee Frankreich

2017

Premiere: Anton Tschechow
2017
Premiere: Wilhelm Busch
2016
Aufführungsserie Der Harfenmörder Statt-Theater Regensburg
2016
Premiere: Der Spieluhrenmord
2016
Luzern: Premiere Venedig- Stadt voller Geheimnisse
2015
Premiere: Die Harfe im Moor
2014
Solokonzert, Französischer Dom, Berlin
2013
Premiere Meine Gedichte - Meine Musik
2012
Premiere Blockflöte mit historischen Harfen, Berlin
2012

Premiere Alte Weihnachtsgesänge mit Sopran und Harfe, Berlin

2011
Solokonzert, Französischer Dom, Berlin
2009
Premiere Der Harfenmöder
2008
Solokonzert
im Havelberger Dom
2007
Initiative Projekt: Harfe für Kinder
2005
Gründung Siener-Education-Project 2005
2004
Premiere
"St. Brandans wundersame Seefahrt oder die Macht der Musik", Schattentheater mit Keltischer Harfe, Heidelberg, Palais Boiserée
2003
Premiere
mit "Little David play on yo' harp" - Spirituals für Stimme und Harfe mit Robin Lyn Gooch, Gospelfestival, Baden-Württemberg
2002
Quadrum, Aachener Dom, Estampie - Geschenk des Orients mit Ensemble Rabaskadol
2000 
Berliner Dom:
Konzert mit dem Programm "Hör in den Klang der Zeiten" für zwei keltische Harfen
2000
"Expo 2000", Hannover:
Auftritt im Rahmen des Programms "Neue Ho(e)rizonte" im Pavillon der Bundesrepublik Deutschland
2000
Gemäldegalerie im Kulturforum, Berlin: Initiator der Reihe "Musik und Malerei"
1999
Konzertreise in der Provence, Frankreich: Konzerte für Orgel und Harfe
1996
Philharmonie, Berlin:
Mitwirkung beim Jubiläumskonzert des Deutschen Symphonieorchesters
unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy
1995
"Tage der Alten Musik", Braunschweig:
Premiere "Mittelalterliche Harfen" mit Judy Kadar
1993
Konzerthaus, Berlin:
Theaterproduktion, "Lukrezia Borgia"
1993
Zitadelle Spandau, Berlin:
Premiere "Keltische Märchen" mit Friedrich Schoenfelder, Erzähler
1992
Schloß Britz, Berlin:
Solokonzert mit Werken von G. F. Händel, C. Ph. E. Bach u.a.
1992
Gründung des "Duo für Literatur und Harfe" mit der Schauspielerin Barbara Witte 

Ausbildung

1984
Staatsexamen im Fach Harfe an der Musikhochschule Stuttgart
1982
Stipendium am Conservatoire "Hector Berlioz" in Paris bei der Harfenistin Brigitte Sylvestre
1981
Staatsexamen für Klavier und Musikpädagogik an der Musikakademie Detmold
1978
Klavierstudium an der Musikakademie Detmold bei Franzpeter Goebels
1976
Klavierstudium an der Musikhochschule des Saarlandes bei Robert Leonardy

Pädagogische
Tätigkeiten

2001
Leitung des Harfenkurses, "Kammermusik für Keltische Harfen", Nürnberg
1996
Leitung des Workshops "Klangerfahrung" auf Burg Almoos, Franken 
1990
Leitung des Harfenkurses, Kulturhaus Spandau, Berlin
1988
Lehrauftrag für Klavier und Harfe, Leitung der Harfenklasse an der Musikschule Berlin-Spandau 

Auftritte in Funk und Fernsehen

2003
Mitwirkung beim Deutschen Sinfonieorchester, Berlin (DSO)
2001
Interview mit Uwe Hessenmüller, SFB 88,8
1998
Filmproduktion "Magnus Hirschfeld" 
1996
Interview mit Dietrich Steinbeck, SFB
1995
Ludwigsburger Festspiele, SAT 1
1994
Solist der "Bambusbrücke", in China-Reportagen, SDR
1994
Rundfunkkonzert mit Bengt-Ola Morgny (Tenor), Schwedischer Rundfunk